Archiv für Mai 2010
Schneckenmangel….
Das ist sie – unsere Schneckenpatrouille…
…vergangenes Jahr mit reichlich Nachwuchs versehen, der dieses Jahr noch aussteht. Aber auch ein Erpel mit einem Klein-Harem von zwei Entinnen wird mit jeder Menge Schnecken fertig! Frei, nur durch den Zaun entlang der Grundstücksgrenzen eingeschränkt watscheln sie jeden Quadratmeter ab. Von Teich und Gemüsegarten haben wir die Truppe allerdings ausgegrenzt, wenngleich der Salat völlig ungeschoren davonkommt, solange die schleimig nackte, eiweißreiche Nahrung auf dem Speiseplan steht. Schnecken-Ex: umweltfreundlich, zeitsparend und kostengünstig – vorausgesetzt artgerechte Haltung!
Indische Laufenten sind bei uns hauptsächlich als Schneckenfresser bekannt, genau genommen aber eine Legeentenrasse, die von Frühling bis zum Herbst zuverlässig nahezu täglich wunderbare Eier legt, die jeden Safranfaden vor Neid erblassen lassen. Diesen Beitrag weiterlesen »
Mythologie und Brauchtum im Mai – Walpurgisnacht
Schon lange begleiten Pflanzen als Schutz- und Heilmittel wie in der Symbolik die Menschen durch den Jahreskreis – in vorchristlicher Zeit schon im keltischen Brauchtum und noch heute an Heiligengedenktagen und verschiedenen anderen Festen des Kirchenjahres. So galt es z.B. am Karfreitag bestimmte Glückspflanzen (Eisenkraut) zu graben und auch für die Aussaat von Kulturpflanzen gab es bestimmte Tage. Frühlingsblumen schrieb man eine besondere Heilkraft zu. Sie zu sammeln, zu essen oder auch aufzubewahren und bei Bedarf z.B. einem Erkrankten gegen Fieber aufzulegen war gängiges Brauchtum. Andererseits sollte man von mancher Pflanze Abstand halten, um vor Schaden bewahrt zu bleiben. In Zusammenhang stand damit einst der Glaube, dass Pflanzen von einem Pflanzengeist bewohnt würden.

