Gutes Brot macht Wangen rot
Pressebericht:
OGV bäckt Brot mit der Kräuterpädagogin Angela Marmor und erkundet deren Kräutergarten
In der vergangenen Woche machten sich zahlreiche Mitglieder aus dem Obst- und Gartenbauverein Oberhatzkofen auf den Weg nach Mallersdorf-Pfaffenberg. Dort empfing sie Kräuterpädagogin Angela Marmor zu einem erlebnisreichen Tag.
Im Zentrum stand das Backen von echtem Holzofenbrot nach bewährter Rezeptur angepasst an die Erfordernisse in einem modernen Haushalt. Gleich zu Beginn konnten die Teilnehmer ihr Wissen um die heimischen Getreidearten auf die Probe stellen. Aus den ausgestellten Körnern den Roggen und Weizen herauszufinden, wurde gemeinsam mit Bravour gemeistert. Auch über Dinkel, Hafer, Einkorn, Emmer und Pharaonenkorn (Kamut) wusste die Referentin Interessantes zu berichten.
Wildnisküche Löwenzahn
Der Löwenzahn
Dem Löwenzahn zum Ruhme,
gibt es die Pusteblume.
Die Pusteblume ist sein Kind.
Wenn ihr nicht pustet
kommt der Wind
und pustet ihre Sterne
sie fliegen in die Ferne,
und wo sie landen, seht´s euch an-
da wächst ein neuer Löwenzahn.
Heinz Kahlau
und gleich noch ein Gedicht:
Zwei Hasen saßen auf dem Rasen,
um denselben abzugrasen.
Der eine spricht: “Ich denk daran,
hier gibt es so viel Löwenzahn!
Drum fürcht ich schon die ganze Weile,
hier seien noch mehr Löwenteile!”
Der andre spricht:
“Ich hoff, dass ich dich nicht vergraul,
denn ich fand grad ein Löwenmaul.
Ich denke mir die ganze Zeit,
der Rest vom Löwen ist nicht weit.”
Da zitterten die beiden Hasen,
dass sich nicht mehr weiterfraßen…
Butterblume, Bettsaicher, Röhrleinkraut – viele Namen hat diese Blume, und nicht immer lobende…
Die Inhaltsstoffe wirken harntreibend, entwässernd, weshalb Löwenzahn gerne für die Frühjahrskur Anwendung findet. Aber auch kulinarisch hat er einiges zu bieten:
Naschfrüchte im Mai
Noch vor den ersten Erdbeeren reift die Maibeere. Eine längliche, blaubereifte Frucht mit leckerem Heidelbeeraroma. Wenn auch mit etwas mehr Fruchtsäure versehen, ist sie dennoch ein Genuss. Immerhin blüht sie schon bei noch frostigen Temperaturen, wird in unserem Garten von Wildbienen und Hummeln bestäubt und ist schier unverwüstlich.
Lonicera kamtschatka - der botanische Name verrät die verwandtschaftliche Beziehung zur Heckenkirsche und zu dem bekannten “Je-länger-je-lieber”.
Wildnisküche Bäume
Auch Bäume kann man essen – wer hätte das gedacht?
Naja, nicht unbedingt das Holz und die Borke, aber die jungen Blätter können wunderbar in einem Salat verwendet werden. Probiert haben das die Wildnisköche beim LBV im Raum Oberbayern und die Teilnehmer der Kräuterwanderung der VHS Falkenfels vom 30.4.2011.




