“Hände” hoch!

Larven wer seid ihr?

Ach du liebe Zeit, Engerlinge im Beet – weiß und fett… vor meinem geistigen Auge erblicke ich bereits schlapp hängende Pflanzen, die wurzellos auf den Beeten stehen… her mit den Hühnern – rettet das Gemüse…?

Nein – nicht so schnell – erst mal genauer hinschauen, um was es sich hier eigentlich handelt.

Eine Maikäferinvasion im nächsten Jahr ist nicht zu befürchten, wie sich sogleich herausstellt. Es sind die Larven des Rosenkäfers. Ein schicker, wenngleich schwerfälliger Brummer in Metallic-Grün, der dieses Jahr in großer Zahl an den Blüten der Kartoffelrosen gefallen fand. 

Rosenkäfers Lieblingsplatz

Weder ihn noch seine Nachkommenschaft braucht ein Gartler zu fürchten.  Nektar und Pollen, am liebsten von Rosen, stehen auf dem Speisezettel des Käfers, der in Deutschland geschützt ist. Auch von Pflanzensaft und reifen Früchten lässt er sich manchmal verlocken. Größere Schäden richtet er dabei meist nicht an. Seine Larven, die auch Engerlinge genannt werden und denen des Maikäfers sehr ähnlich sehen, leben gerne in Kompost, verrottendem Holz und Humus. Sie sind keine Wurzelschädlinge. Hühner – Pech gehabt…!

Übrigens war der hübsche Rosenkäfer Insekt des Jahres 2000 – mehr Infos dazu findet man u.a. hier

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