Tod einer Sammlerin

Im Blog von Karin Greiner  (Namen anklicken) auf Ihrer Homepage www.pflanzenlust.de   habe ich soeben allerlei über das Buchenlaub gelesen. Ja, mit wie wenig Wertschätzung begegnen zahlreiche Zeitgenossen dieser Materie mit Laubsaugern, die nicht nur das Laub, das Wintermäntelchen der Natur rauben, sondern auch allerlei Krabbelgetier das Winterquartier und damit manchem Insektenfresser die winterliche Nahrung…

Ich liebe das Laub der Rotbuche ganz besonders. Ein Spaziergang im Herbst durch einen Buchenwald, durch Berge von raschelndem rostbraunem Laub – ein Genuss – ganz besonders, wenn Sonnenstrahlen die Farben noch mehr zum Leuchten bringen.

Als ich heuer mit dem Fahrrad über den Gaichtpass in Richtung Lechtal gefahren bin, habe ich diese Tafel entdeckt und mit Interesse gelesen.

So war das also einmal – beim Laubsammeln zu Tode gekommen. Ob das nun besser ist, als von einem Auto dahingerafft zu werden, mag man bezweifeln, aber dennoch… -  das Leben ist heutzutage keinesfalls ungefährlicher!

2 Kommentare zu „Tod einer Sammlerin“

  • Man sollte auch dem dankbaren Enkel danken, dass er seine Großmutter so in Ehren hält – und uns alle mit dieser Gedenktafel an alte Zeiten erinnert. Immerhin hat er hier ein Zeugnis längst vergangener Kultur und Tradition am Leben erhalten…
    Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erfahren. Danke für den Bericht, liebe Frau Marmor.

    Im Andenken an Josefa Zitt
    Karin Greiner

  • Margarete sagt:

    Liebe Angela,
    Auch ich verstehe nicht, wenn manche dem Laub mit einem geräuschvollen Sauger, wie einem Feind begegnen.
    Den Worten von Karin Greiner kann ich mich nur anschließen.
    Viele Grüße
    Margarete

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