Gerangel um die besten Plätze?

Da scheint endlich mal die Sonne – und ehe man sich’s versieht, sind die besten Plätze vergeben…

Kraftmeier Schafgarbe

 

Ganz schön vorwitzig diese Schafgarbe – wächst doch glatt dem Pilz mitten durch den Schirm!

Schneckenmangel….

 

  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das ist sie – unsere Schneckenpatrouille…

…vergangenes Jahr mit reichlich Nachwuchs versehen, der dieses Jahr noch aussteht. Aber auch ein Erpel mit einem Klein-Harem von zwei Entinnen wird mit jeder Menge Schnecken fertig! Frei, nur durch den Zaun entlang der Grundstücksgrenzen eingeschränkt watscheln sie jeden Quadratmeter ab. Von Teich und Gemüsegarten haben wir die Truppe allerdings ausgegrenzt, wenngleich der Salat völlig ungeschoren davonkommt, solange die schleimig nackte, eiweißreiche Nahrung auf dem Speiseplan steht. Schnecken-Ex: umweltfreundlich, zeitsparend und kostengünstig – vorausgesetzt artgerechte Haltung!

Indische Laufenten sind bei uns hauptsächlich als Schneckenfresser bekannt, genau genommen aber eine Legeentenrasse, die von Frühling bis zum Herbst zuverlässig nahezu täglich wunderbare Eier legt, die jeden Safranfaden vor Neid erblassen lassen.  Diesen Beitrag weiterlesen »

Mythologie und Brauchtum im Mai – Walpurgisnacht

Schon lange begleiten Pflanzen als Schutz- und Heilmittel wie in der Symbolik die Menschen durch den Jahreskreis – in vorchristlicher Zeit schon im keltischen Brauchtum und noch heute an Heiligengedenktagen und verschiedenen anderen Festen des Kirchenjahres. So galt es z.B. am Karfreitag bestimmte Glückspflanzen (Eisenkraut) zu graben und auch für die Aussaat von Kulturpflanzen gab es bestimmte Tage. Frühlingsblumen schrieb man eine besondere Heilkraft zu. Sie zu sammeln, zu essen oder auch aufzubewahren und bei Bedarf z.B. einem Erkrankten gegen Fieber aufzulegen war gängiges Brauchtum. Andererseits sollte man von mancher Pflanze Abstand halten, um vor Schaden bewahrt zu bleiben. In Zusammenhang stand damit einst der Glaube, dass Pflanzen von einem Pflanzengeist bewohnt würden.

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Zauberhafte Wesen

Sonnenuntergang im Bruchwald:  

Bei einem Erkundungsgang für eine Kräuterwanderung stieß ich auf sie. Im Gegenlicht wirkten ihre grünen Kleider wie mit Silberfäden durchsponnen…

Gar seltsame und auch gruselige Geschichten gibts vom Erlengrund, von der rauen Else, die den Ritter Wolfdietrich erst verzauberte und dann in ihr Reich entführte, dem Erlkönig und seiner Tochter, von Irrlichtern und Moorgeistern – wehe dem, der sich an solchem Ort in der Dunkelheit verirrt.. Diesen Beitrag weiterlesen »

Wer bin ich?

Bei einem Spaziergang an einem wunderbaren Frühlingstag begegneten mir diese kleinen Kraftprotze. Unzählige hatten sich aus dem Laubteppich emporgearbeitet und dazwischen flitzten emsige Mäuslein hin und her – völlig unbeeindruckt von unserer Anwesenheit.

Wer errät, um welche Pflanze es sich handelt?

Kräuterpädagogentag in Johannesbrunn


Am 13. März trafen sich in Johannesbrunn Kräuterpädagogen/innen aus allen Ecken Bayerns. Tagesthemen waren die Mitgliederversammlung der Interessengemeinschaft wie Fachinformationen rund um das Thema Dorferneuerung. Dass es dabei auch kulinarische Highlights gab, versteht sich von selbst.
Beim Backen der “Glutzelten vom Dorfanger” durften die Teilnehmer live dabei sein und allerlei Interessantes rund um Brot und Brauchtum erfahren. Mehr dazu lesen Sie HIER

Vom “Schreibtischtäter” zur Brotbäckerin

oder wie ich zum Brotbacken kam…

das werde ich oft gefragt und habe die Geschichte vor nicht allzulanger Zeit Karin Greiner erzählt. Wer es auch wissen möchte, kann es in ihrem Pflanzenlust-Blog ausführlich nachlesen. Einfach anklicken und schon sind sie dort.

Brot ist Leben – ist Segen – ist Brauchtum

Seit Urzeiten ist Getreide Grundnahrungsmittel für die Menschheit und das „tägliche“ Brot spielte in allen Kulturkreisen seit jeher eine große Rolle. Mit den heute technisierten Anbaumethoden und hoch gezüchteten, ertragreichen Getreidesorten gelangte der moderne Ackerbau an seinen Höhepunkt und führte während seiner Entwicklung zum heutigen Stand zu großen Veränderungen nicht nur im wirtschaftlichen wie gesellschaftlichen Umfeld der traditionellen Landwirtschaft. Diesen Beitrag weiterlesen »

Frühlingsboten im Schnee

 

Schneeglöckchen und Frühling?

- davon sind wir noch weit entfernt, schaut man sich draußen um. Aber unter der weißen Schneedecke ist der Boden vor  dem Frost besser geschützt und die Natur bereitet sich im Verborgenen schon auf wärmere Zeiten vor. 

“Wenn´s an Lichtmess stürmt und schneit, ist der Frühling nicht mehr weit.” – sagt eine alte Bauernregel.

Der Lichtmesstag, der zweite Tag im Monat Februar, war früher ein wichtiger Feiertag für die Bauern. An diesem Tag wechselte das Gesinde den Dienstherrn, Kerzen wurden für den kirchlichen und häuslichen Gebrauch geweiht, Lichterprozessionen gefeiert und manch alter Bauer rüttelte mit uns heute fremdartig anmutenden Ritualen seine Obstbäume wach. Im Allgäu kennt man noch heute den Brauch von Kräuterräucherungen mit Fichte, Wacholder, Beifuss und anderen Kräutern um die „Krankheitsdämonen” des Winters zu vertreiben und Raum für die neue Kraft des Frühlings zu schaffen. Birke und Schneeglöckchen standen bei unseren keltischen Vorfahren sinnbildlich für das Wiedererwachen in der Natur. Nehmen auch wir dieses alte Fest zum Anlass, uns auf den Weg zu machen in ein neues Kräuterjahr mit erfüllenden Entdeckungen und Erfahrungen in und mit unserer heimischen Natur.

Ganz eilige können nicht mal warten, bis das weiße Mäntelchen weg ist. Lassen wir uns überraschen, wann wir die ersten Frühlingsboten finden.