Austernseitlinge im Garten

Es hat auch seine guten Seiten, wenn mal was nicht gleich erledigt wird.

In unserem Garten steht eine Bruchweide, auch Knackweide (Salix fragilis) genannt. Seit geraumer Zeit dient sie dem Hopfen als Klettergerüst und den Katzen als Kratzbaum. Letztere haben sie mit solchem Nachdruck bearbeitet, dass sie durch eindringende Pilze und andere zersetzende Organismen irgendwann dem Tode geweiht ist.  Eigentlich wollten wir noch im Herbst die Weide fällen.  Das ist nicht passiert, dafür können wir jetzt eine leckere Pilzmahlzeit genießen.

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Zum Neuen Jahr

Tod einer Sammlerin

Im Blog von Karin Greiner  (Namen anklicken) auf Ihrer Homepage www.pflanzenlust.de   habe ich soeben allerlei über das Buchenlaub gelesen. Ja, mit wie wenig Wertschätzung begegnen zahlreiche Zeitgenossen dieser Materie mit Laubsaugern, die nicht nur das Laub, das Wintermäntelchen der Natur rauben, sondern auch allerlei Krabbelgetier das Winterquartier und damit manchem Insektenfresser die winterliche Nahrung…

Ich liebe das Laub der Rotbuche ganz besonders. Ein Spaziergang im Herbst durch einen Buchenwald, durch Berge von raschelndem rostbraunem Laub – ein Genuss – ganz besonders, wenn Sonnenstrahlen die Farben noch mehr zum Leuchten bringen.

Als ich heuer mit dem Fahrrad über den Gaichtpass in Richtung Lechtal gefahren bin, habe ich diese Tafel entdeckt und mit Interesse gelesen.

So war das also einmal – beim Laubsammeln zu Tode gekommen. Ob das nun besser ist, als von einem Auto dahingerafft zu werden, mag man bezweifeln, aber dennoch… -  das Leben ist heutzutage keinesfalls ungefährlicher!

Wild gekocht

…wurde im Jahr 2011 bei den Wildnisköchen des LBV.

Heimische Wildpflanzen und -früchte wurden dabei auf einem genialen Outdoorkocher frisch und lecker zubereitet. Diesen Beitrag weiterlesen »

“Begossener” Apfelkuchen

Gerade werden wir von Äpfeln aus unserer Streuobstwiese wieder einmal überschwemmt – nicht zum ersten Mal in diesem Jahr. Die Sturmböen des letzten Wetterumschwungs haben mindestens 600 kg heruntergeschüttelt und bestimmt hängt dieselbe Menge noch oben. Nach den Sommer- und Spätsommeräpfeln sind jetzt die Lageräpfel an der Reihe: Schöner von Boskoop, Kaiser Wilhelm, Bohnapfel, Korbinian Aigner, Schmidtberger Winterrenette und Roter Eiser – um nur einige zu nennen. Unvergleichlicher Duft steigt einem bei der Apfelernte in die Nase. Man kann nicht anders – man muss hineinbeißen! Wie köstlich schmeckt ein Apfelmus aus solchen Früchten, und frisch gepresster Saft erst – unvergleichlich gut! Natürlich gibt es bei uns auch Apfelkuchen: mit Mürbteig, mit Hefeteig, mit und ohne Rosinen, Nüssen, usw…

Mein Lieblingsrezept geht so: 

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